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E-Mail-Zertifikate auf einer
Smartcard speichern und nutzen
Personalisierte Verschlüsselung mit Smartcards
Mit dem Fun Cryptographic Service Provider sollen beliebige
X.509-Zertifikate auf eine Smartcard geschrieben werden können, die
dann beispielsweise in Outlook Express zur Verschlüsselung und
Signierung zum Einsatz kommen sollen. Weitere mögliche
Verwendungszwecke soll die Webserver-Client-Authentifizierung oder
die Anmeldung unter Win2000/XP sein, so der Hersteller. Der Fun CSP
unterstützt viele Smartcards und Kartenleser mit Standardtreibern,
auch mehrere gleichzeitig.
Der Cryptographic Service Provider (CSP) von Fun Communications
benutzt für die personalisierte Verschlüsselung Smartcards mit
einem Prozessor "on board", der die sicherheitskritischen
Operationen bei der RSA-Verschlüsselung übernimmt. Auf den
Smartcards werden auch die benötigten Zertifikate gespeichert. Der
private Schlüssel wird von der Smartcard nach Herstellerangaben
gegen das Auslesen gesichert. Der Fun CSP verwendet eine bereits für
Windows und Linux vorhandene PKCS11-Library von Fun Communications,
die entsprechend erweitert wurde, um eine möglichst große Zahl von
Smartcards und Kartenlesern zu unterstützen. Der Fun CSP liegt im
Quellcode vor und kann so an individuelle Wünsche angepasst werden.
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Mit
dem Fun CSP können z.B. E-Mail-Zertifikate auf einer Smartcard
gespeichert und anschließend zur Verschlüsselung von E-Mails in
Microsoft Outlook Express genutzt werden. Dabei werden die
Zertifikate beim Einstecken der Smartcard in den Leser
vollautomatisch in den Windows-Zertifikatsspeicher integriert und
beim Entfernen der Smartcard wieder aus diesem gelöscht.
Die Crypto API ist Bestandteil des Microsoft-Betriebssystems und
stellt Windows-Programmen Verschlüsselungsroutinen zur Verfügung.
Es lassen sich wie bei einem Treiber ein oder mehrere Cryptographic
Service Provider (CSP) der Crypto API installieren. Je nach
Anwendungsfall kann sich ein Programm einen passenden CSP
heraussuchen oder auch den von Windows mitgelieferten Standard CSP
verwenden. CSPs unterscheiden sich generell durch die verwendeten
Verschlüsselungsverfahren (RSA, DH, DES, 3DES, MD5, etc.), die
maximalen Schlüssellängen (512 Bit, 1024 Bit oder mehr) und ob zusätzliche
Hardware verwendet wird (Zufallszahlengenerator, Dongle, Smartcard,
etc.). Die Verschlüsselungsstärke des Fun CSP's wird von der
verwendeten Smartcard vorgegeben.
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| Quelle:
Golem.de News 20.12.2002 |
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