| |
Aktueller
Monat:
<?php include("navigation.html")?> |
|
|
Erotik
Linktipps: Urlaub
und Reisen oder Horoskop
Werbeartikel,
Werbemittel, Werbegeschenke, Büromöbel, Bürobedarf, Formulare,
Geschenkartikel, Stempel Lebensversicherung Krankenversicherungsvergleich
|
|
Keine Einigung über
Satellitennavigationssystem Galileo
Italien verweigert sich notwendigem Kompromiss
Die Einigung über das europäische Satellitennavigationssystem
Galileo ist vorerst an den Forderungen Italiens gescheitert. Der von
Deutschland vorgeschlagene Kompromiss ist abgelehnt worden, teilten
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das
Bundesministerium für Verkehr-, Bau-, und Wohnungswesen (BMVBW) in
Berlin mit.
Die Regelungen der Konvention der europäischen Weltraumorganisation
ESA sehen grundsätzlich eine Beteiligung an Projekten gemäß des
jeweiligen Bruttosozialproduktes der Mitgliedsländer vor. Damit würde
auf Deutschland ein Anteil von 25 Prozent, auf Frankreich rund 17
Prozent, auf Großbritannien gut 14 Prozent und auf Italien 13
Prozent entfallen. Dementsprechend hätte Deutschland die
industrielle Führung und auch den Sitz des Unternehmens erhalten.
Auf dem letzten ESA-Rat am 12. Dezember in Paris hatte Deutschland
im Interesse einer schnellen Einigung Bereitschaft zu einem
Kompromiss signalisiert und sich als einziger der großen
ESA-Mitgliedstaaten unter bestimmten Voraussetzungen zu einer
Reduzierung seines Anteils bereit erklärt. Damit wäre anderen
Mitgliedsstaaten eine Aufstockung ihres Anteil möglich gewesen.
Grundlage für diesen Kompromiss war allerdings die Zusage des
ESA-Generaldirektors aus Italien, sich im Einvernehmen mit der
italienischen Seite über die deutsche Führungsrolle zu bemühen.
|
"Auf
Grund der unnachgiebigen Haltung Italiens kam dieser Kompromiss
nicht zustande. Vielmehr wurde erwartet, dass Deutschland sich mit
weniger als dem ihm zustehenden und von den deutschen Steuerzahlern
finanzierten Anteil zufrieden gibt und damit der italienischen
Industrie einen geschäftlichen Anteil ermöglicht, der über den
finanziellen Anteil Italiens deutlich hinaus geht", so das
Ministerium.
Deutschland habe nach wie vor ein großes Interesse daran, eine
schnelle und faire Einigung unter den Mitgliedsstaaten der ESA zu
erreichen, handle es sich bei Galileo doch um eines der wichtigsten
Innovationsvorhaben Europas in diesem Jahrzehnt. Es komme jetzt
darauf an, dass sich alle Partner kompromissbereit zeigen und den in
der ESA-Konvention an sich vorgezeichneten Weg einer Beteiligung
nach Bruttosozialproduktanteilen gehen.
Galileo ist ein eigenständiges europäisches, unter ziviler
Kontrolle stehendes Satellitennavigationssystem, das eine
Alternative zum GPS-System darstellen soll, welches unter der
Kontrolle des US-Militärs steht. Die Entwicklungsphase soll im
kommenden Jahr beginnen. Geplant ist zunächst der Bau und Start von
vier Navigationssatelliten für den ersten Testbetrieb. Für die
Kosten von rund 1,1 Milliarden Euro werden je zur Hälfte die ESA
und die EU-Kommission aufkommen.
|
| Quelle:
Golem.de News 24.12.2002 |
| xxxblack
xxxcheck xxxmovies
aktbilder big
breast lover Fussball
Stahl Riesa |
|
|
|